AG Digitale Lebenswelten präsentiert ihren Blog zur digitalen Agenda des BDKJ

Die Mitglieder der AG Digitale Lebenswelten des BDKJ

Die Mitglieder der AG Digitale Lebenswelten des BDKJ

Kinder und Jugendliche wachsen in einer Lebenswelt auf, die sich nur noch schwerlich in zwei voneinander getrennten Sphären, einer analogen und einer digitalen, beschreiben lässt. Vielmehr durchdringt das Digitale alle Lebensbereiche, zum Beispiel die Schule in Form von digitalen Lernformen und Recherchemöglichkeiten im Netz, aber auch die außerschulische Jugendbildung und die Jugendverbandsarbeit, wie sie in den Verbänden des BDKJ gestaltet wird. Daraus ergeben sich für die konkrete Arbeit vor Ort mit jungen Menschen als auch für das jugendpolitische Engagement der Verbände viele Fragestellungen, die sich innerhalb eines weiten Feldes zwischen netz- und medienpolitischen Anliegen, medienpädagogischen Ansätzen, medienethischen Perspektiven als auch Herausforderungen an den Jugendmedienschutz bewegen.

Im Auftrag des BDKJ-Bundesvorstandes begleite ich die 2016 auf der BDKJ-Hauptversammlung eingesetzte AG „Digitale Lebenswelten“ als Referentin; wir erarbeiten zum einen eine Diskussionsgrundlage für die Verbände, damit diese sich differenziert mit dem oben skizzierten Themenfeld auseinandersetzen können. Zum anderen bereitet die AG eine medien- und netzpolitische Positionierung des BDKJ-Bundesverbandes vor, aus der Forderungen an Politik und Gesellschaft sowie Handlungsfelder für die Verbände selbst hervorgehen, die authentisch und lebensweltorientiert die Chancen und Möglichkeiten für die digitale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aufzeigen.

Ganz neu (und deshalb noch recht ausbaufähig) ist der Blog der AG, der unter http://digitalelebenswelten.bdkj.de/ Artikel, Klicktipps, Arbeitshilfen und Diskussionsbeiträge liefert und den wir in den kommenden Monaten weiter befüllen werden.

achtung berlin – new berlin film award 2017

In diesem Jahr habe ich die Ehre, beim achtung berlin Filmfestival vom 16. bis 26. April 2017 als Mitglied der Ökumenischen Jury mitzuwirken – und freue mich schon sehr darauf, gemeinsam mit meinen Kolleg_innen einen Preis zu verleihen, der in diesem Jahr Ron und Dorothea Holloway, den Gründern von http://www.kino-germanfilm.de/, gewidmet sein wird. Und auch sonst ist das Festival ganz famos und zeigt viele großartige Filme (und Serien!) in abwechslungsreichen Sektionen. Und es gibt noch Tickets!

15. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung: „Jugend ermöglichen“

Heute hat das Bundeskabinett die Stellungnahme zum 15. Kinder- und Jugendbericht beschlossen. Eine unabhängige Sachverständigenkommission hatte den Bericht mit dem Titel „Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter“ im Auftrag der Bundesregierung erarbeitet, an dem Anne Bergfeld und ich mit einer Sekundärauswertung zum Thema „Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Rahmen von Beteiligungsprojekten“ mitgewirkt haben.

Den Kinder- und Jugendbericht gibt es hier: 15. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung

Eine Broschüre, die den Bericht jugendgerecht zusammenfasst, gibt es auch hier: Jugend ermöglichen

„Sexualisierte Grenzverletzungen und Gewalt mittels digitaler Medien“ – eine Expertise

Vergangene Woche hat der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) eine interessante Expertise vorgestellt, die „Sexualisierte Grenzverletzungen und Gewalt mittels digitaler Medien“ in den Fokus nimmt.
Für den Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) war ich beim anschließenden Fachgespräch im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend dabei. Gerade für die Jugendverbände gibt es bei diesem Thema viele Möglichkeiten, die eigenen Schutzkonzepte zu erweitern und die eigene Haltung zu digitalen Medien zu reflektieren, was ich bereits im Auftrage des Deutschen Bundesjugendrings sowie mit dem Schulungsteam der KjG Diözesanverband Essen tun durfte und auch andere Verbände gerne berate.

Die Expertise gibt es hier zum Download: https://beauftragter-missbrauch.de/…/missbrauchsbeauftragt…/

„Hass im Netz“ – Keynote beim BDKJ Barcamp

Im Rahmen des BDKJ-Social-Media-Barcamps am 3.12. im Jugendhaus Düsseldorf habe ich erneut zum Thema „Hass im Netz“ gesprochen, dieses Mal jedoch mit einem besonderen Schwerpunkt: Was können Jugendverbände tun, um sich im sogenannten „postfaktischen Zeitalter“ den wüsten Hasspostings im Netz und den ebenso grenzüberschreitenden Kommentaren im Alltag entgegen zu stellen? Und wie viele Positionspapiere müssen wir noch schreiben, um unsere eigene Perspektive auf das Phänomen des erneut erstarkenden Rechtspopulismus weltweit zu schärfen?

TALKPUNKT an der KH Freiburg

„kurz und frei, klar und provokant“ ist das Motto der Veranstaltungsreihe „Talkpunkt“ an der Katholischen Hochschule Freiburg, im Rahmen derer ich am Montag, den 28.11., mein kürzlich im Transcript Verlag erschienenes Buch vorstellen werde. Es geht los um 18 Uhr, der Eintritt ist frei und ich freue mich über bekannte Gesichter.

Ort: Katholische Hochschule Freiburg, Großer Festsaal des Deutschen Caritasverbandes, Eingang: Karlstraße 34-38, (im Durchgang zwischen Gebäude 1 und 2) in 79104 Freiburg.

SHIVERS Genre Film Festival 2016

Vom 24. bis 28. November findet im Konstanzer Zebra Kino das SHIVERS Genre Film Festival statt – ein kleiner, aber feiner und wichtiger Beitrag nicht nur zur Kulturszene am Bodensee, sondern auch zur Situation des Genre-Kinos in Deutschland und weltweit. Fünf Tage lang werden internationale Produktionen aus den Kategorien Science Fiction, Fantasy, Horror, Action, Thriller, Dark Drama und Mystery gezeigt – und es gibt einen Kurzfilmwettbewerb, im Rahmen dessen ich mit den geschätzten Kollegen Sebastian Selig (Deadline Magazin, FM4, Splatting Image) und René Walter (nerdcore.de) als Jury den SHIVERS Shorts Award verleihen darf.

An alle Freund_innen guten Kinos (und schlechten Geschmacks): Ich freue mich auf euer zahlreiches Erscheinen!

Aktualisierung (7.12.2016): Es war toll! Und wer gewonnen hat, steht hier: https://www.shivers.de/shivers-shorts-award-2016-die-gewinner-stehen-fest/

Schöne neue technische Welt – MENSCHEN. Das Magazin 04/16

Durch meinen Blogpost im Juli zur neuen Werbekampagne der Aktion Mensch „Die neue Nähe“ ist auch die Aktion Mensch selbst auf mich aufmerksam geworden und zitiert mich deshalb in der neuesten Ausgabe ihres Print-Magazins zum Thema „Ideen für neue Nähe – Fokus Technik“. In diesem Blogpost habe ich den Werbeclip zur Kampagne kritisiert, da er aus meiner Perspektive das Potential von Technologie zur Inklusion von Menschen mit Behinderung etwas überschätzt bzw. die Verantwortung für Inklusion von der nicht-inklusiven „Normalgesellschaft“ fern hält. Wer den Blogpost noch einmal nachlesen will: „Das ist schon echter Fortschritt so“

Der Artikel kann hier nachgelesen werden: Schöne neue technische Welt.

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einfach // weiter // machen – Fachtagung der Bläserjugend

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„Partizipation und Inklusion – das sind zwei der Eckpfeiler in der kulturellen Bildung. Partizipative Strukturen geben jungen Menschen die Möglichkeit, sich und ihre Fähigkeiten zu erproben, an Herausforderungen zu wachsen und aktiv mitzugestalten. […] Die Fachtagung „einfach // weiter // machen“ bringt Projekte und Best-Practice-Beispiele, Politik und Wissenschaft an einen Tisch, um gemeinsam in ein Gespräch zu kommen. Die Fachtagung will Denkanstöße im Fachdiskurs zum Thema Inklusion in der kulturellen Jugendbildung liefern und Anregungen für die praktische Arbeit bieten. Das Programm setzt sich aus Fachvorträgen zusammen, die zum einen eine theoretische Perspektive zum Thema einnehmen aber auch einen politischen Ausblick wagen.“ (aus der Ankündigung auf www.deutsche-blaeserjugend.de)

Einen dieser Fachvorträge halte ich am zweiten Veranstaltungstag, dem 6. November 2016, zum Thema „Perspektiven auf Normalität“ – herzliche Einladung!

Programmflyer

„Worte wie Faustschläge“ – Fachtag der „Roten Linie“ in Marburg

Ich freue mich darauf, im Oktober am Fachtag „Worte wie Faustschläge – Strategien im Umgang mit Cyberhate, veranstaltet von „Rote Linie – Hilfen zum Ausstieg vor dem Einstieg“ in Marburg teilnehmen und einen der Einführungsvorträge halten zu dürfen.

Aus dem Werbeflyer: „Angesichts von Cyber Hate stellen wir die Frage: Was wollen und können wir tun? Der Fachtag am 14.Oktober 2016 im TTZ in Marburg bietet Impulse, das Phänomen besser zu verstehen und befragt erprobte Ansätze, Konzepte und Erfahrungen zum Umgang mit Cyber Hate in Workshops.“

Mehr Info zum Programm und den weiteren Referentinnen: rote-linie.net

Wer digital mitdiskutieren möchte: Es gibt einen Hashtag zum Fachtag – #chf8tag :)

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„Fotografische Normalisierung“ ist endlich erschienen!

Letzte Woche ist endlich und nach mühevoller Arbeit (gedankt sei hier Carola Schneider!) meine Dissertation im Transcript-Verlag erschienen: „Fotografische Normalisierung. Zur sozio-medialen Konstruktion von Behinderung am Beispiel des Fotoarchivs der Stiftung Liebenau“ hat vielleicht einen sperrigen Titel, aber dreht sich um ein Thema, das ich viereinhalb Jahre lang mit größter Leidenschaft bearbeitet habe. Es geht um die Repräsentation von Behinderung in der Fotografie seit 1900, wie „Behinderung“ als Gegenentwurf zu „Normalität“ hergestellt wird und welche (historischen) Vorbilder sich in die Darstellung von Menschen mit Behinderung einschleichen.

Mehr Info und eine Leseprobe sind unter http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3494-5/fotografische-normalisierung zu finden. Viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!

Anna Grebe - Fotografische Normalisierung

Was du nicht willst… DBJR-Fachtag zur Prävention sexueller Gewalt

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Jeder und jede kann Opfer sexualisierter Gewalt werden – und insbesondere die Jugendverbände haben in den letzten Jahren dazu schon viele Konzepte und Handlungsanweisungen erarbeitet, um junge Menschen vor Gewalt zu schützen. Beim Fachtag „Was du nicht willst… Prävention sexueller Gewalt in Jugendverbänden und Jugendringen“ des Deutschen Bundesjugendrings am 23. Juni in Würzburg biete ich einen Workshop zum Thema „Sexualisierte Gewalt im Netz“ an und freue mich darauf, mit Aktiven aus den Verbänden zu erörtern, wie sich Jugendverbände auch im ihnen sonst manchmal recht fremden Internet positionieren können und wie sie in für sie relevanten Szenarien reagieren können und müssen.

Weltwunder? Geht doch!

Während des Katholikentags in Leipzig durfte ich den Startschuss für ein Videoprojekt moderieren, das von Justitia et Pax, der Katholischen Fernseharbeit und dem Bund deutscher katholischer Jugend ins Leben gerufen wurde. „Weltwunder – geht doch!“ ruft junge Menschen dazu auf, bis zum Sommer kleine Videoclips bis zu 90 Sekunden zum Thema Nachhaltigkeit zu gestalten und für einen Wettbewerb einzureichen. Ziel ist es, die SDGs, die Sustainable Development Goals, in Bewegtbildern mit Leben zu füllen und so viel mehr Menschen zugänglich zu machen – damit die 17 Leitziele auch wirklich 2020 erreicht sind. Mehr Info gibt’s dazu unter www.weltwunder.tv.

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Behinderung im europäischen Roadmovie

Cultures of Representation

Drei junge Menschen mit einer Behinderung oder einer psychischen Erkrankung klauen ein Auto und fahren nach Italien: „Vincent will Meer“ war vor ein paar Jahren in Deutschland ein echter Kino-Hit, und auch das Thema des Todkranken auf der Reise an einen unbekannten Sehnsuchtsort (zum Beispiel „Knockin‘ on Heaven’s Door“ von 1997 oder aktuell „Der geilste Tag“ von 2016) scheint ein immerwährender Topos innerhalb des Roadmovie-Genres zu sein. Dazu ist nun mein Aufsatz unter dem Titel „On the Road to Normalcy. European Roadmovies and Disability“ im US-amerikanischen Sammelband „Cultures of Representation. Disability in World Cinema Contexts“ (hrsg. von Benjamin Fraser) in der Wallflower Press/Columbia University Press erschienen: http://cup.columbia.edu/book/cultures-of-representation/9780231177498

„Lies‘ bloß nicht die Kommentare!“ Hate Speech im Netz

Am Freitag, den 20.5.2016, findet in Frankfurt am Main eine Tagung unter dem Titel „Rechtsextremismus widersprechen – aber wie? Aktuelle Diskussionen und Handlungsstrategien“ statt, veranstaltet vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und dem Deutschen Caritasverband (DCV). Im Rahmen dieser sehr spannenden Veranstaltung gestalte ich einen Workshop zum Thema „‚Lies‘ bloß nicht die Kommentare!‘ Welche Strategien gibt es gegen Hass im Netz?“ – herzliche Einladung! http://www.bdkj.de/fileadmin/bdkj/newsletter/2016/2016_09/Fachtag_Rechtsextremismus_widersprechen_Ausschreibung.pdf

Essay zum „Death Selfie“ erschienen

Auf buzzfeed, heftig.co und anderen Entertainment-Seiten war im letzten Jahr immer wieder die Rede von den sog. „Todesselfies“, also Selfies, die kurz vor dem Tode der Person, die das Selfie gemacht hat, entstanden sind, zum Beispiel kurz vor einem Autounfall, einem Flugzeugabsturz, einem Klippensprung etc.. Das hat mich aus Sicht der Fototheorie sehr fasziniert – und nun ist dazu mein Artikel in der italienischen Zeitschrift „Communicazioni Sociali“ erschienen, die unter diesem Link bestellt werden kann: Communicazioni Sociali 1/16

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Blinde Flecken im TV

Vor wenigen Tagen ist nach einiger Wartezeit nun endlich ein Sammelband mit einem Aufsatz von mir darin erschienen – „Blind Spots. Eine Filmgeschichte vom frühen Stummfilm bis in die Gegenwart“, herausgegeben von Alexandra Tacke im Transcript Verlag. Mein Beitrag darin: „Nicht-Sehen in der audiovisuellen Kultur. Zur Produktion von Blindheit in TV-Wissenssendungen“. In meiner Analyse von drei gegenwärtigen Wissenssendungen („Galileo“, „Willi will’s wissen“ und „Faszination Wissen“) zeige ich auf, wie Blindheit und blinde Menschen repräsentiert werden und wie mithilfe des Fernsehens, einem Medium des Sehens (und Hörens) etwas dargestellt werden soll, was sich kaum beschreiben lässt, nämlich das Nicht-Sehen.

Noch mehr von dem, was ich geschrieben habe, ist unter .geschrieben zu finden.

Interview mit Violeta Castillo („Las Plantas“, Chile 2016)

Für cinemachile.com, der wichtigsten Plattform Chiles zur Förderung des chilenischen Kinos im In- und Ausland, durfte ich ein Interview mit der großartigen Newcomerin Violeta Castillo führen, die als Protagonistin von „Las Plantas“ (Regie: Roberto Doveris) am Samstag ihr internationales Debüt bei der Berlinale geben wird.

Auf Spanisch und Englisch: http://www.cinemachile.cl/de-la-musica-al-cine-violeta-castillo-comenta-su-actuacion-en-las-plantas-seleccionada-en-berlinale/

 

Ankündigungsbild zum Berlinale-Debüt von "Las Plantas"

Ankündigungsbild zum Berlinale-Debüt von „Las Plantas“